Sparda-Bank Girokonto eröffnen

Kurzübersicht zum Sparda-Bank Girokonto:

  • Geringe Auswahl an Kontomodellen.
  • Immer Kontoführungsgebühren.
  • Nur kleines Filialnetz für direkten Kundenservice.
  • Keine flächendeckende Verfügbarkeit von Automaten für kostenloses Bargeld abheben.
  • Stetig steigende Gebühren in der Vergangenheit.
Sparda-Bank Filiale in Hannover
Sparda-Bank-Filiale in Hannover

Die Sparda-Bank gehört zu den kleinen Filialbanken, was sich in vielfacher Hinsicht in dem Girokonto und beim Vergleich mit Großbanken bemerkbar macht.

Deswegen versucht die Sparda-Bank, durch geringere Gebühren als bei den Großbanken den Kunden den eigenen Service schmackhaft zu machen. Sie ist in diesem Punkt jedoch den günstigeren Direktbanken unterlegen, da die meisten ein Girokonto kostenlos online eröffnen lassen können.

Wieso wir das Sparda-Bank Girokonto eröffnen nicht empfehlen…

Die Sparda-Bank ist eine Bank ohne Skandale oder sonstige Negativ-Schlagzeilen. Sie empfiehlt sich durch geringe Kontoführungsgebühren und stellt sogar für Kreditkarten günstige Konditionen in Aussicht.

Doch dafür lässt sie die Größe und die Kundennähe einer jederzeit erreichbaren und gut auffindbaren Filialbank vermissen. Wenige Filialen sowie eine geringe Anzahl an Automaten zur kostenlosen Bargeldverfügung trüben das Gesamtbild.

Es muss festgestellt werden, dass sich die Sparda-Bank von dem Mehrwert für Kunden her irgendwo zwischen einer Filialbank und einer Direktbank bewegt. Dabei bildet sie eher die Nachteile als die Vorteile der beiden Bankmodelle ab, da ein Konto kostet und zudem ein unzureichender Service vor Ort gegeben ist.

Aus diesem Grund weisen wir auf die Vorzüge einer Kontoeröffnung bei einer Direktbank hin. Hier ist zwar komplett kein Service vor Ort gegeben, doch dafür erwarten Sie bei der Kontoführung und bei weiteren Leistungen umso günstigere Konditionen.

Der Großteil der Direktbanken ermöglicht sogar eine kostenlose Kontoführung. Um die besten Konditionen bei Direktbanken zu finden, steht Ihnen unser Girokonto-Vergleich zur Verfügung.


Sparda-Bank Kundenerfahrungen

Ehepaar sitzt aufm Sofa und schauen auf dem Laptop

Bei der Sparda-Bank gibt sich ein besonderes Bild ab. Denn im Prinzip verfolgt die Bank ein lobenswertes Prinzip, in welchem sie den Kunden möglichst geringe Gebühren und einen möglichst umfangreichen Service auferlegt.

Die Krux an der Sache ist jedoch, dass ein geringes Filial-Netz und die geringe Auswahl an Kontomodellen sowie Geldautomaten die Vorteile relativieren und Nachteile herausstechen lassen. So auch die Meinung der Kunden.

Die Vorteile:

  • Geringe Kontoführungsgebühren: Im Vergleich mit anderen Filialbanken weist die Sparda-Bank die mitunter günstigsten Kontoführungsgebühren auf.
  • Service auf drei Wegen: E-Mail, Telefon und vor Ort, was jedoch beim Girokonto Direkt entfällt, da dieses ausschließlich auf das Online-Banking ausgerichtet ist.

Die Nachteile:

  • Stark begrenzte Möglichkeiten der kostenlosen Bargeldverfügung: Falls Sie Bargeld kostenlos abheben möchten, dann müssen Sie an einem der nur 3.000 CashPool-Automaten in Deutschland abheben.
  • Geringe Anzahl an Filialen: Auch wenn die Sparda-Bank eine Filialbank ist, ist der Kundenservice vor Ort nicht automatisch leicht zu erreichen, da nur eine geringe Filial-Anzahl gegeben ist.
  • Geringes Angebot an Kontomodellen: Die geringe Größe der Sparda-Banken hat ein kleines Angebot an verschiedenen Kontomodellen zur Folge, weswegen Sie die Kontoauswahl nur bedingt bedarfsgerecht an Ihre Bedürfnisse anpassen können.
  • Steigende Gebühren: Die Sparda-Bank hat in den letzten Jahren die Gebühren merklich angehoben.

Es zeigt sich somit schlussendlich, dass es sich bei der Sparda-Bank in allererster Linie um eine kleine Bank handelt. Diese müht sich, gute Konditionen für Kunden zu schaffen, muss aber der Überlegenheit der großen Banken und den Vorteilen der Direktbanken Tribut zollen.

Folglich ist eine Kontoeröffnung bei der Sparda-Bank wenig perspektivreich und das geringe Angebot schmälert den Vorteil der günstigen Kontoführungsgebühren.


Geld abheben beim Sparda-Bank Girokonto

EC Kartenzeichen der Sparda Bank zum Geld abheben

Die Sparda-Bank als Teil der CashPool-Kooperation bietet kostenlose Bargeldabhebung deutschlandweit lediglich an 3.000 Geldautomaten an.

Mitglieder des CashPools sind Santander Bank, Degussa, TARGOBANK, BBBank und Wüstenrot Bank sowie wenige Regionalanbieter.

Zum Vergleich: Die Sparkasse kommt auf über 20.000 Geldautomaten in Deutschland. So gestaltet sich das Geld abheben für Sparda-Bank-Mitglieder als Problem.

Sollten Sie mit einer Debitkarte der Sparda-Bank in Deutschland an einem Geldautomaten Bargeld abheben, der nicht Teil des CashPools ist, kommen auf Sie Gebühren zu, die variieren.

Ebenso kostet eine Bargeldverfügung im Ausland Geld: Mindestens 4 Euro in den Nationen Europas sowie eine Obergrenze von täglich 1.000 Euro bei Abhebungen stellen hier Einschränkungen dar. Bei Kreditkarten bestehen mehr Freiheiten und geringere Gebühren.


Sparda-Bank Girokonto-Vergleich: Die verschiedenen Kontomodelle im Überblick

Ein Blick auf die Kontomodelle der Sparda-Bank gibt ein übersichtliches Bild ab. Denn im Gegensatz zu einigen anderen Banken, wie der Sparkasse und der Volksbank, konzentriert sich die Sparda-Bank auf wenige Modelle für Girokonten.

Dies reduziert Kunden zwar die Auswahl und die Anpassung an die eigenen Bedürfnisse, bringt aber umso mehr Übersichtlichkeit in den Sparda-Bank Girokonto-Vergleich:

  • Girokonto Direkt
  • Girokonto Plus
  • Jugendkonto
  • Kinderkonto

Girokonto Direkt: Auf das Online-Banking beschränkt

Das Girokonto Direkt ist ein reines Online-Konto, wenngleich es den Vorteil der kostenlosen Führung vermissen lässt. Monatliche Gebühren von 1,50 € schlagen bei der Nutzung als Konto mit regelmäßigen Zahlungseingängen und -ausgängen zubuche.

Zudem hat die Sparda-Bank eine weitere Voraussetzung festgelegt. Und zwar muss ein Genossenschaftsanteil im Wert von 52 Euro für das Girokonto Direkt gekauft werden.

Abgesehen von diesen Anforderungen bei Kontoeröffnung stellt die Sparda-Bank unter den Online-Services einen digitalen Finanzmanager zur Verfügung. Dies ist jedoch mehr Schein als Sein, da diese Funktion nur die Einnahmen- und Ausgabensituation abbildet. Mobile Banking mit KWITT sowie über die hauseigene Anwendung Sparda App sind möglich.

Ebenfalls sind im Preis die fürs Banking wichtigen Funktionen der Daueraufträge, Überweisungen, Lastschriften und Kontoauszüge inbegriffen. Eine BankCard, die eine Wunsch-PIN erhält, ist auch inkludiert.

Girokonto Plus: Service vor Ort, wie für die Filialbanken üblich

Wer auf den Vorzug des persönlichen Services vor Ort in den Sparda-Bank-Filialen setzen möchte, findet mit dem Girokonto Plus die Gelegenheit dazu. Dieses bietet zusätzlich zum Service in den Terminals das bereits beschriebene Online-Banking in vollem Umfang.

Auf 3,90 € im Monat belaufen sich die Sparda-Bank Kontoführungsgebühren in 2019 in diesem Fall, wobei erneut regelmäßige Cash-Flows und eine Mitgliedschaft verlangt sind.

Bis auf den Service vor Ort unterscheidet sich das Girokonto Plus von dem Girokonto Direkt kaum.

Dabei beinhaltet der Service vor Ort einerseits kostenlose Daueraufträge, Überweisungen und Lastschriften an den Automaten, andererseits auch einen Kundenservice per Telefon und per E-Mail. Die Anzahl der kostenlosen Kontoauszüge beim Drucker vor Ort ist auf lediglich zwei Stück monatlich beschränkt.

Jugendkonto und Kinderkonto: Kostenlose Kontoführung und weitere Vorzüge

Es handelt sich beim Jugendkonto und Kinderkonto um zwei verschiedene Kontomodelle, die einige Parallelen aufweisen. So punkten beide mit dem Entfallen von Kontoführungsgebühren. Des Weiteren sind spezielle Vergünstigungen, die vom jeweiligen Konto abhängen, ebenfalls enthalten.

Dabei steht die Führung des Jugendkontos Schülern, Studenten, Azubis und Personen im Wehrdienst sowie Bundesfreiwilligendienst bis zum 26. Lebensjahr zu.

Das Kinderkonto geht bis zum neunten Lebensjahr und wird im Idealfall durch das Jugendkonto ab dem zehnten Lebensjahr abgelöst.

Während das Kinderkonto den ersten verantwortungsbewussten Umgang mit Geld forciert und es eine spezielle „drachenstarke“ KidsCard gibt, der Zugang zum Online Banking den Eltern vorbehalten ist und das Sparen im Vordergrund steht, sind beim Jugendkonto die Verhältnisse denen eines gewöhnlichen Girokontos ähnlich, nur mit den entsprechenden großzügigeren Konditionen.


Kreditkarte beim Girokonto der Sparda-Bank

Personen, die auf die Vorteile von Platin-Kreditkarten Wert legen, dürfen sich über die günstigen Konditionen freuen.

Die Vorzüge dieser Kreditkarten belaufen sich auf inkludierte Versicherungen, einen Concierge-Service sowie verbesserte Konditionen bei Stornierungen.

Die Sparda-Bank stellt die Platin-Kreditkarte für eine Jahresgebühr von 150 Euro zur Verfügung – günstiger als bei vielen Filialbanken!

Frau liegt mit einem Laptop auf dem Sofa und shoppt mit ihrer Kreditkarte im Internet

Die Kosten der Standard-Kreditkarte belaufen sich auf 29 Euro im Jahr. Diese reduzieren sich je nach mit der Kreditkarte getätigten Umsätzen.

Somit ist die Sparda-Bank-Kreditkarte im Vergleich zu der anderen Filialbanken günstiger – wie beispielsweise beim Volksbank Girokonto.

Trotz der geringeren Leistungen als bei Gold- und Platin-Kreditkarten deckt die Sparda-Bank-Kreditkarte Standard immerhin die wichtigsten Vorteile von Kreditkarten ab:

  • Hohe weltweite Akzeptanz.
  • Abbuchung der Beträge erst mit der Abrechnung der Kreditkarte.
  • Beträge sind bei Missbrauch i. d. R. schnell wiedererstattet.
  • Mehr finanzieller Freiraum.
  • Direkte Umrechnung in die richtige Währung.

Die Kreditkarte hat mittlerweile eine wichtige Rolle auf Reisen. Hotels und Mietwagen sind in mehreren Fällen nur mit einer Kreditkarte buchbar.

Doch auch hierzulande steigt beim Einkaufen sowie weiteren Bezahlaktivitäten die Wichtigkeit der Kreditkarte, da kontaktloses, sicheres und schnelles Bezahlen über die integrierten NFC-Chips möglich ist.


Fazit: Absolute Zuverlässigkeit kann nicht gewährleistet werden

Allein schon aufgrund der kleinen Größe und den geringen Möglichkeiten durch Kooperationen wie den CashPool sind die Sparda-Banken nicht komplett zuverlässig.

Zweifelsohne mögen das Bankinstitut und die Mitarbeiter eine gute Arbeit vollbringen, doch eine permanente Erreichbarkeit und ein kundennaher Service – wie es eine Filialbank zu erbringen hat – ist durch die geringe Verfügbarkeit von Filialen nicht gewährleistet.

Stattdessen bringen sich die Direktbanken als Lösung ein, die – der Abstinenz von Filialen zum Trotz – durch besondere Leistungen ihre Defizite ausgleichen.

So überzeugt das ING Girokonto neben der gebührenfreien Kontoführung dadurch, dass an knapp 50.000 Geldautomaten in Deutschland Bargeld kostenlos abgehoben werden kann.

Die einfache Lösung besteht darin, dass die ING-Bank die Gebühren für die Kunden übernimmt.

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